Nach den guten Erfahrungen im letzten Jahr beschloss des Kirchenvorstand, auch 2005 auf Klausurtagung zu gehen. So fuhren wir am 23. und 24. April nach Gelnhausen, um an den uns bevorstehenden Aufgaben zu arbeiten.
Am Samstag begleitete unsere Arbeit die Gemeindeberatung. Im Vorfeld entschieden wir uns für die Themenschwerpunkte Arbeit mit Kindern im Hinblick auf den Neubau der Kindertagesstätte sowie die Seniorenarbeit unter dem Banner "Bau eines Aufzuges". Um in beiden Bereichen die Zeit intensiv zu nutzen, teilten wir uns in zwei Gruppen auf, setzten Teilziele für die Arbeitsetappen und erreichten am Ende des Tages Ergebnisse. Uns wurde erneut bewusst, dass wir auf diesem Wege Arbeit leisten können, die in unseren monatlichen Sitzungen so nicht entstehen kann.
Eines der Ergebnisse wird in Kürze realisiert: wir rufen eine Gruppe für Erwachsene ins Leben. Der Fokus sollte in erster Idee auf die "jungen Senioren" gerichtet sein. Wir entschieden uns jedoch, dieses Angebot für alle Interessierten offen zu halten. Mit dieser Gruppe werden Erwachsene in jedem Alter zu gemeinsamen Aktivitäten angesprochen.
Das Ergebnis bezüglich unserer neuen Kindertagesstätte lässt sich nicht so konkret fassen. Wir haben vereinbart, dass wir uns mit der Konzeption unserer Kita näher befassen wollen, insbesondere mit der Frage nach einer evangelischen Erziehung und Bildung in einem interkulturellen Kontext. Wir haben erkannt, dass diese Frage zugleich das Konzept unserer ganzen Gemeinde betrifft.
Nach unserem Schaffen verbrachten wir den Abend in geselliger Runde und nutzten die Gelegenheit, uns über manches zu unterhalten, miteinander zu lachen und sozusagen die positive Arbeitsbasis zu stärken.
Am Sonntag bereiteten wir nach dem Frühstück gemeinsam den Gottesdienst vor. Jede Gruppe war mit der Gestaltung eines Elements des Gottesdienstes betraut. Eine Gruppe gestaltete die Musik, eine andere die Gebete, eine dritte die Predigt und die vierte das Abendmahl. So feierten wir anschließend einen sehr festlichen Gottesdienst, der von unseren positiven Erfahrungen miteinander geprägt war.
Vor uns liegen vielfältige, nicht leichte Aufgaben. Durch die gemeinsame Arbeit während der Klausurtagung konnten wir uns dafür gut rüsten. Wir haben uns vorgenommen, weiterhin mit Freude und Elan "ans Werk" zu gehen und werden der Gemeinde über die Ergebnisse berichten.
Nicole Telschow