Liebe Mitmenschen in der Luthergemeinde Offenbach,
vor etwa sechs Jahren kam ich aus beruflichen Gründen aus Magdeburg nach Hessen. In den ersten "Pendelmonaten" wohnte ich zur Untermiete in Offenbach direkt am Main. Nachdem feststand, dass mein beruflicher Aufenthalt in Frankfurt auf unbestimmte Zeit dauert, zog ich in meine eigene Wohnung in der Waldstraße. Durch das Glockengeläut am Sonntagmorgen angelockt, besuchte ich im September 2002 zum ersten Mal den Gottesdienst in der Luki. Ich wurde sehr freundlich und warmherzig aufgenommen. Mit jedem weiteren Besuch, dem Turmgottesdienst zum Jahreswechsel 2002/2003, meinem Start Anfang 2003 in der Kantorei, Wahl in den Kirchenvorstand der Luki und so mancher anderen Tätigkeit und vielen Begegnungen fand ich ein neues Zuhause in der Luthergemeinde und damit in Offenbach. Durch mein Mitwirken in der Kantorei und die Tätigkeit im Kirchenvorstand fühlte ich mich sehr eng mit der Gemeinde, den Menschen hierin und dem Geschehen verbunden.

Nun ist der Zeitpunkt für mich gekommen, "Auf Wiedersehen" und "Dankeschön!" zu sagen. Getrieben von persönlichen Gründen hat sich für mich die glückliche Situation ergeben, wieder in meiner Heimatstadt Magdeburg beruflich tätig zu werden. Voraussichtlich zum Jahresende werde ich mein Domizil hier in Offenbach aufgeben und nach Magdeburg zurückkehren. Mein Amt als Kirchenvorsteherin habe ich bereits im Juni niedergelegt.
Ich danke allen Menschen in der Luki – und daher Ihnen allen – für so viele schöne Begegnungen, für gemeinsame Erlebnisse, gemeinsames Schaffen, Ihre freundliche Aufnahme und das Wohlbefinden in der Gemeinde! Vor allem danke ich Ihnen dafür, dass mich durch Sie und die ganzen Aktivitäten in der Luki in Offenbach zu Hause fühlen konnte. Diese "Jahre am Main" werde ich in sehr guter Erinnerung behalten und wünsche Ihnen alles Gute und noch viele, bunte, lebendige und fröhliche Erlebnisse in Ihrer Luki.
Vielleicht sehen wir uns ja wieder. So sage ich nicht "Leb´ wohl" sondern "Auf Wiedersehen".
Herzlichst Ihre und Eure
Nicole Telschow