Die Luthergemeinde

Altarraum der Lutherkirche.
Foto: © Stefan Buch

Altarraum der Lutherkirche

Die Evangelische Luthergemeinde liegt im südlichen und südöstlichen Teil der Offenbacher Innenstadt.

Mit der Einweihung der Lutherkirche im Jahre 1914 war für den Südbezirk und den Südostbezirk der "vereinigten evangelisch-protestantischen Kirchengemeinde Offenbach a.M." eine gemeinsame Kirche entstanden. Im Jahre 1920 wurden aus den bisherigen Gemeindebezirken der Offenbacher Gesamtgemeinde nun selbstständige Gemeinden. Somit beherbergte die Lutherkirche zwei verschiendene, voneinander unabhängige Kirchengemeinden: die Luthergemeinde Süd und die Luthergemeinde Südost.

Im Zuge des Wachstums Offenbachs im Süden der Stadt vergrösserte sich fortlaufend auch die Gemeindegliederzahl der Luthergemeinde-Süd. Daher wurde im Jahre 1928 der "Markus-Bezirk" als Aussenbezirk abgliedert und im Jahre 1937 zur selbstständigen Gemeinde, der Evangelischen Markusgemeinde, erklärt. Entsprechend entstand ab dem Jahre 1934 die Evangelische Lukasgemeinde in Tempelsee, ebenfalls zunächst als Seelsorgebezirk der Luthergemeinde Süd und dann später als eigenständige Gemeinde.
Mitte der fünfziger Jahre wurde wiederum eine Neueinteilung der Bezirke der Offenbacher Kirchengemeinden erforderlich. So wurde unter anderem 1956 aus dem südlichen Teil der Luthergemeinde Süd die Paul-Gerhardt-Gemeinde gebildet. Gleichzeitig wurde der verbleibende Teil der Luthergemeinde Süd mit der bisherigen Luthergemeinde Südost zu einer Gemeinde, der Luthergemeinde, fusioniert.

Heute zählt die Gemeinde rund 2000 Gemeindeglieder.