Durante erhielt seine musikalische Bildung in Neapel an den Konservatorien dei Poveri di Giesù Cristo (durch Gaetano Greco) und Sant' Onofrio (durch Alessandro Scarlatti). Später widmete er sich, nach einigen Studien in Rom, einem gründlichen Studium der Meisterwerke der römischen Schule und wurde um 1718 zum Direktor des erstgenannten Konservatoriums ernannt, welchen Posten er 1742 mit dem des Direktors des Konservatoriums Santa Maria di Loreto vertauschte. Er starb am 13. August 1755 in Neapel.
Durantes Kompositionen gehören nur der Kirche und der Kammer an (für das Theater schrieb er nichts) und bestehen aus zahlreichen Messen, Hymnen, Motetten etc., die meist für vier obligate Stimmen und in dem damals neuen konzertierenden Stil geschrieben sind.
Sein Hauptverdienst besteht darin, als Lehrer wie als schaffender Künstler die Traditionen der römischen Schule des Palestrina für die italienische Kirchenmusik erhalten zu haben und zwar in einer Zeit, in der dieselbe bereits Gefahr lief, von der Oper überflutet zu werden. Aus diesem Grund verdient er, neben Leonardo Leo mit an erster Stelle unter den Vertretern der von Alessandro Scarlatti begründeten - im Verlauf des Jahrhunderts durch eine Reihe berühmter Komponisten, wie Pergolesi, Piccini, Iomelli, Paisiello, zur unumschränkten Herrschaft in Europa gelangten - neapolitanischen Schule genannt zu werden.
Ein Rückblick auf die Kirchenmusik in der Lutherkirche von Wolfgang Weyrich (Kantor und Organist der Luthergemeinde sowie Dekanatskirchenmusiker von 1968 bis 2000) anlässlich des 90jährigen Jubiläum des Lutherkirche im Jahre 2004.