Die vom 22.- 26. November 2011 in Frankfurt tagende Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten Oberkirchenrätin Cordelia Kopsch nicht wieder gewählt. Ihre Amtszeit, die sie im Februar 2005 begonnen hat, endet im Januar 2013. Die 58-Jährige war von der Kirchenleitung für eine weitere Amtszeit von acht Jahren ab dem 1. Februar 2013 zur Wiederwahl vorgeschlagen worden. Von 137 abgegebenen Stimmen erhielt sie lediglich 42 Ja-Stimmen, 77 Synodale stimmten mit Nein, 18 enthielten sich. Für ihre Nachfolge muss die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau nun geeignete Personen suchen.
Die Arbeitsrechtliche Kommission (AK) der Evangelischen Kirche und der Diakonie in Hessen und Nassau (EKHN) hat in ihrer Sitzung am 31. August 2011 in Darmstadt beschlossen, auf die im Erziehungsbereich bestehende Konkurrenzsituation zu reagieren. In einigen Kommunen wird eine übertarifliche Vergütung gezahlt, die über das bislang in der Kirchlich-diakonischen Arbeitsvertragsverordnung (KDAVO) geregelte kirchliche Entgelt hinaus geht und eine Abwanderung kirchlicher Mitarbeitender zur Folge hat.
Die Arbeitsrechtliche Kommission hat nun eine Zulagenregelung beschlossen, nach der kirchliche Mitarbeitende, deren Einrichtungen in Kommunen liegen, die ihre Mitarbeitenden übertariflich nach S 8 TvÖD vergüten, eine Zulage in entsprechender Höhe erhalten.
Auf Einladung der Gesamt-Mitarbeitervertretung (GMAV) in der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau (EKHN) traffen sich Anfang Juli 2010 in Hohenahr-Hohensolms die Vorsitzenden der Mitarbeitervertretungen (MAV) in der EKHN, um gemeinsam das Pro und Contra von Tarifvertrag, dem sogenannten Zweiten Weg, und der Arbeitsrechtssetzung durch eine Arbeitsrechtliche Kommission (ARK), dem sogenannten Dritten Weg, zu diskutieren.
Am 3. Juni 2010 startet der fünfte Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in Mainz mit einem Eröffnungsgottesdienst und einem großen Eröffnungsspektakel auf dem Ernst-Ludwig-Platz. In einem Pressegespräch stellten nun die Verantwortlichen der Arbeitstelle Jugendkirchentag das umfangreiche Programm vor. An fünf Veranstaltungsorten werden in der Zeit von 3. bis 6. Juni 2010 zwischen der Evangelischen Christuskirche und dem Haus der Jugend mehr als 200 Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Jugendgottesdienste, Workshops, Sport und vielem mehr zu insgesamt zehn thematischen Schwerpunkten den jugendlichen Teilnehmern angeboten. Der Jugendkirchentag will mit diesem Event Jugendliche begeistern und beteiligen und ihnen Kirche erfahrbar machen. Er richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 18 Jahren sowie ehrenamtlich und hauptberuflich Mitarbeitende und Multiplikator/innen aus allen Bereichen der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit im gesamten Gebiet der EKHN und darüber hinaus.
Die Zehnte Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am 20. Februar 2010 auf ihrer letzten Tagung in Frankfurt zwei wichtige Beschlüsse gefasst. Mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit beschloss die Synode die Novellierung der Kirchenordnung. Diese „Verfassung der EKHN“ enthält wichtige kirchenrechtliche Grundlagen und regelt den Auftrag und den Aufbau der Gemeinden, Dekanate und der gesamtkirchlichen Institutionen. Dazu gehören auch die Zusammensetzung und Kompetenzen der Leitungsgremien. Wichtigste Änderung ist die neue Besetzung der Kirchenleitung. Ihr gehören zukünftig auch die Pröpstinnen und Pröpste sowie mit beratender Stimme die drei Dezernenten der Kirchenverwaltung an.
Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau Dr. Volker Jung und der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau Dr. Wolfgang Gern haben sich dafür ausgesprochen, dass die Bundesländer Abschiebungshäftlinge nicht mehr in Strafvollzugseinrichtungen unterbringen. Sie seien keine Straftäter, deshalb sei für sie eine andere Unterbringung angemessen. Das erklärten sie anlässlich der 3. bundesweiten Fachtagung "Beratung und Seelsorge in der Abschiebungshaft", die am Donnerstag, den 28. Januar 2010 in Mainz zu Ende gegangen ist. An ihr hatten 60 Fachleute aus mehreren Ländern teilgenommen.
Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau Dr. Volker Jung hat das Weihnachtsfest als „das Fest gegen die Angst“ bezeichnet. Es erfasse Menschen so intensiv, weil sie instinktiv spürten: „Wir brauchen einen Impuls gegen die Angst. Wir brauchen jemanden, und das kann letztlich nur Gott sein, der uns die Angst nimmt. Nur so werden wir handlungsfähig. Nur so können wir uns den Herausforderungen unserer Zeit stellen.“ Jung sagte, damit sei Weihnachten „nicht das süßliche Fest, zu dem es weithin dekoriert worden ist“. Es sei „das Geburtsfest Gottes im wahren Leben“. Zu dem gehöre auch viel Härte, viel Enttäuschung, viel Not und viele ungelöste Probleme - weltweit. Es mache die innere Stärke des Weihnachtsfestes aus, dass es diese Härte in sich trage und zugleich eine große geistliche Gelassenheit ausstrahle. Gefeiert werde die Geburt des Gottessohnes Jesus Christus in einem Stall bei Bethlehem. Zum einen sei das eine rührende Situation, zum anderen eine elende Szene. Sie zeige „Gott im Dreck und Menschen im Glück“.
Kirchenpräsident Dr. Volker Jung hat am 1.10.2009 in Frankfurt den Förderpreis Gemeindebrief 2009 der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) überreicht. Den mit 1.500 Euro dotierten Hauptpreis nahm die Redaktion des Gemeindebriefes der Evangelischen Kirchengemeinden Lauterbach und Heblos im Dekanat Vogelsberg entgegen. Sechs zweite Preise, die jeweils mit 500 Euro dotiert sind, erhielten die Gemeindebriefe der Kirchengemeinde Hitzkirchen Burgbracht - Hitzkirchen und Helfersdorf - Kefenrod, der Christuskirchengemeinde Bad Vilbel, der Luthergemeinde Mainz, Kirchengemeinde Rossdorf, Kirchengemeinde Ober-Ramstadt und der Kirchengemeinde Bad König.
Die Jury vergab nicht nur die sieben Hauptpreise sondern sprach weiteren 15 Redaktionen eine Anerkennung für fachlich gute Arbeit aus und verlieh ihnen das Prädikat "ausgezeichnet". Zu diesen 15 Gemeindebriefen gehört auch der Gemeindebrief der Evangelischen Luthergemeinde Offenbach.
Pfarrer Eberhard Klein wurde am 23. August 2009 mit einem Gottesdienst in der Evangelischen Kirche in Höchst/ Odw. offizell aus seinem Amt als Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und als Leiter des Fachbereichs Kinder- und Jugendarbeit im Zentrum Bildung verabschiedet. Die Predigt hielt der ehemalige Kirchenpräsident der EKHN Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Steinacker. Im Anschluß lud das Zentrum Bildung der EKHN zu einem Empfang im Tagungshaus Kloster Höchst ein.
Der offizielle Wechsel im Amt des Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) kann im hessenfernsehen und im Fernsehen des Südwestrundfunks miterlebt werden. Beide Sender übertragen am Sonntag, den 15. Februar 2008, von 15 bis 16.30 Uhr live aus der Stadtkirche in Friedberg den Festgottesdienst zum Amtswechsel. Kirchenpräsident Dr. Peter Steinacker, der nach 15 jähriger Amtszeit Ende 2008 in den Ruhestand ging, wird dabei offiziell verabschiedet. Sein Amt übernimmt Dr. Volker Jung.
Evangelischen Kirchenmitgliedern, die ihren Arbeitsplatz angesichts der Wirtschaftskrise verloren haben und eine Abfindung erhalten, kommt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) entgegen. Ihnen erstattet die EKHN die Hälfte der Kirchensteuer zurück, die auf eine besteuerte Abfindung erhoben wurde. Zusätzlich kann in der Steuererklärung die gezahlte Kirchensteuer als Sonderausgabe angegeben werden. Dann können insgesamt bis zu 74 Prozent der Kirchensteuer zurückerstattet werden. Darauf hat er Finanzdezernent der EKHN Heinz Thomas Striegler hingewiesen. Berücksichtigt werden die beiden vorangegangenen Veranlagungsjahre.
Informationsblatt "Abfindung und Kirchensteuer" als PDF-Datei mit weiteren Details, Verfahrenshinweisen und Kontaktadressen.
Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am 27. September 2008 Dr. Volker Jung als nächsten Kirchenpräsidenten gewählt. Jung, der derzeit Dekan des Dekanats Vogelsberg und Pfarrer in Lauterbach ist, erhielt im zweiten Wahlgang 80 der 155 gültigen Stimmen. 74 Synodale hatten ihre Stimme dem Wiesbadener Propst Dr. Sigurd Rink gegeben. Ein Synodaler enthielt sich. Der dritte Kandidat Dr. Wolfgang Gern hatte nach dem ersten Wahlgang seine Kandidatur zurückgezogen, weil er mit 37 die geringste Stimmenzahl erhalten hatte.
Die Änderungen im neuen Personenstandsgesetz der Bundesrepublik Deutschland bezüglich kirchlicher Trauungen werden keine Änderungen in der Praxis der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zur Folge haben. Darauf hat die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der EKHN , Oberkirchenrätin Cordelia Kopsch, hingewiesen. Das neue Gesetz sieht vor, die standesamtliche Eheschließung nicht länger zur Vorbedingung für eine kirchliche Trauung zu machen.
Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wird auf ihrer Tagung vom 24. bis zum 26. April 2008 in Frankfurt in erster Lesung die Revision der Kirchenordnung (KO) beraten. Die KO beschreibt die theologischen und rechtlichen Grundlagen für die Kirchengemeinden, Dekanate sowie die Gesamtkirche und stellt damit die verfassungsrechtliche Grundlage der EKHN dar. Den Revisionsentwurf der KO und weiterer Gesetze wie die Neufassung der Kirchengemeindeordnung hat der Kirchenordnungsausschuss der Synode erarbeitet. Der Ausschuss schlägt überarbeitete Strukturen der Kirchengemeinden und Dekanate sowie klarere und straffere Leitungsstrukturen auf gesamtkirchlicher Ebene vor. Dazu gehört auch, der leitenden geistlichen Person in der EKHN nicht mehr die Amtsbezeichnung Kirchenpräsident oder Kirchenpräsidentin sondern den Titel Bischöfin oder Bischof zu geben sowie der Verzicht auf das Leitende Geistliche Amt als Organ der EKHN. Die neue KO soll deutlich kürzer werden, da der Entwurf vieles strafft oder in nachgeordnete Gesetze überführt.
Das Leitende Geistliche Amt (LGA) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat eine Stellungnahme über die theologische Bedeutung des Kreuzestodes von Jesus Christus veröffentlicht. Darin prüft das LGA insbesondere den umstrittenen Gedanken des Todes Jesu als Sühnopfer. Der sieben Seiten lange Text unter dem Titel "Stellungnahme zur umstrittenen Deutung des Todes Jesu als ein Gott versöhnendes Opfer" soll zum Einen eine grundsätzliche Argumentation darstellen, die zu Diskussionen über die Position des LGA zu diesem zentralen Thema des christlichen Glaubens anregt. Zum Anderen gib sie Anstöße für die Predigten am Karfreitag.
Die Synode des Evangelischen Dekanats Frankfurt am Main Süd hat auf ihrer Tagung am 29. August 2007 einen Antrag an die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) verabschiedet, in dem das Kirchenparlament der Landeskirche aufgefordert wird, ihr Synodenwort vom 1.4. 2000 zur Erweiterung des Frankfurter Flughafens zu bekräftigen. Ein Ausbau sei nur dann vertretbar, wenn die Ergebnisse der Mediation (Optimierung, Ausbau, Nachtflugverbot, Anti-Lärm-Pakt, Regionales Dialogforum) als Gesamtpaket Berücksichtigung finden.
In einem Brief an die Dekanate und Gemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat Kirchenpräsident Dr. Peter Steinacker auf den 60. Jahrestag des "Darmstädter Wortes" und seine Bedeutung für die evangelische Kirche hingewiesen. Die damals bereits umstrittene Stellungnahme markiere "ein neues Denken im deutschen Protestantismus nach 1945". Das "Darmstädter Wort betone "die Freiheit in Jesus Christus von einseitigen politischen, weltanschaulichen und kulturellen Optionen zugunsten des Engagements für die Sache der Armen und Entrechteten". Damit gehöre es bis heute zu den "grundlegenden Texten für unser kirchliches Handeln", schreibt Steinacker.
Die Bibel ist nicht nur die schriftliche Grundlage des Christentums. Viele ihrer Geschichten, Sprachbilder und Begriffe gehören auch zum Kernbestand der christlich-abendländischen Kultur. Entsprechend groß und unterschiedlich ist das Interesse, bereits Kindern diese Geschichten zu erschließen. Der Markt für Kinderbibeln ist groß und verwirrend vielfältig. Das Religionspädagogische Amt der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat nun unter dem Titel "Kinderbuch Bibel?" einen Ratgeber herausgebracht, der 31 im Buchhandel erhältliche Kinderbibeln vorstellt und fachlich bewertet.
Bis zum Jahr 2025 soll es in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) grundlegende Änderungen geben, das hat die Kirchenleitung in ihrem Strategiepapier "Perspektive 2025" der vom 25. bis 28. April 2007 in Frankfurt tagenden Kirchensynode vorgeschlagen. Die Synode nahm das Papier als Grundlage für die weitere Arbeit an und beauftragte ihre synodalen Ausschüsse sowie die Kirchenleitung, die Einzelheiten in den nächsten Monaten weiterzuberaten. Im November sollen erste konkrete Beschlussvorschläge vorliegen.
Zum sechsten Mal lobt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) einen Förderpreis für die besten Gemeindebriefe aus. Mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 5.500 Euro ist es der höchstdotierte Preis dieser Art in Deutschland. Die Gemeindebriefe sind Publikationen der Kirchengemeinden. In der EKHN erreichen sie eine Gesamtauflage von circa 1,5 Millionen Exemplaren und sind damit das Medium mit der höchsten Reichweite in der kirchlichen Publizistik.
Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt Nummer 4/2007 ist die Neue Ordnung der evangelischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) (Kinder- und Jugendordnung - KJO) am 1.4.2007 in Kraft getreten.
Bei ihrer Frühjahrstagung hat die Vollversammlung der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau e.V. (EJHN) am 18.3.2007 die Kinder- und Jugendstiftung gegründet. Die Stiftung verfolgt das Ziel die kirchlich getragene und verantwortete Kinder- und Jugendarbeit in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) auf Gemeinde- und Dekanatsebene zu fördern.
Die 11. Vollversammlung der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau e.V. tagte vom 17. bis 18.03.2007 in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Kloster Höchst im Odenwald. An ihr nahmen über 120 Delegierte und Interessierte Jugendliche und junge Erwachsene teil. Neben dem zentralen Thema dieser Vollversammlung, die Gründung der Kinder- und Jugendstiftung, wurden auch verschiedene Workshops unter anderem zu den Themen Fundraising, Stiftungsmarketing und Theologie angeboten.
Die Jahreshauptversammlung der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau e.V., die am Samstag, den 17. März 2007, in Darmstadt tagte hat die Gründung der Katharina-Zell-Stiftung beschlossen. Stiftungszweck ist die Unterstützung von Projekten und Initiativen des Verbandes und anderen Antragsstellenden, die das Ziel verfolgen, Frauen, Mädchen und Familien zu fördern, zu schützen und ihre persönliche, berufliche und familiäre Lebenssituation zu verbessern.
Die Dekanatssynode des Evangelischen Dekanates Rodgau hat auf ihrer Tagung am 10.3.2007 die Wahl eines Nachfolgers oder Nachfolgerin, der aus Altersgründen im April ausscheidenden Dekanin Jutta Jürges-Helm wieder von der Tagesordnung abgesetzt. Wegen unterschiedlicher Auffassungen hinsichtlich des komplizierten Ausschreibungs- und Wahlverfahrens votierte eine Mehrheit der Kirchenparlamentarier aus den 17 evangelischen Kirchengemeinden des Mittel- und Ostkreises Offenbach dafür, die Wahl von der Tagesordnung zu nehmen.
Für einen Mindestlohn, der sich auf dem Niveau der westeuropäischen Industrieländer bewegt, setzen sich das Diakonische Werk in Hessen und Nassau (DWHN) und die Gewerkschaft ver.di Landesbezirk Hessen ein. Immer häufiger reiche der Lohn nicht aus, um den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten. Allein im Jahr 2005 hätten in Hessen 25.000 Haushalte wegen geringen Einkommens zusätzlich Arbeitslosengeld bezogen, weil der Lohn nicht zum Leben reiche, kritisierten Diakonie und Gewerkschaft in einer gemeinsamen Erklärung, die am 9. März 2007 veröffentlicht wurde.
Die Gesamtmitarbeitervertretung (GMAV) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) unter der Leitung ihres Vorsitzenden Peter Stenger hat am 2. März 2007 in Darmstadt der Kirchenleitung und der Arbeitsrechtlichen Kommission (AK) eine Unterschriftenliste übergeben. Mit der Liste sprechen sich 3941 kirchliche Beschäftigte, Dienstellenleitungen und Kirchenvorstände dafür aus, die vor knapp zwei Jahren beschlossenen Einkommensreduktionen für Mitarbeitenden in den Lohngruppen E1 und E2 rückgängig zu machen.
Nachdem die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)bereist im Oktober 2006 beschlossen hat, dass der nächste Jugendkirchentag im Jahre 2008 statt finden soll. Steht nun fest, dass er vom 22. - 25. Mai 2008 in Rüsselsheim statt findet.
"Mit großer Sorge beobachten wir in unserem Land zunehmende Armut inmitten von großem Reichtum." Mit diesem Satz beginnt hat die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ihre Resolution mit dem Titel "Die Zukunft des Sozialstaates und unsere Verantwortung" begonnen. Die Synode, das nach Kirchenordnung maßgebende Organ der EKHN, hat sich am 24.11.2006 im Rahmen ihres Schwerpunktthemas mit der sozialen Situation in Deutschland befasst. In ihrer Resolution fordert sie: "Die "sozialen Sicherungssysteme müssen armutsfest ausgestaltet werden", denn Arme hätten "weniger Möglichkeiten der Entfaltung" und würden "ihrer Zukunft beraubt".
Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am 23. November 2006 an die Erweiterung ihres Grundartikels vor 15 Jahren erinnert. Der Grundartikel, der in knapper Form die Bekenntnisgrundlage der EKHN definiert, war am 3. Dezember 1991 nach intensiver Debatte um zwei Sätze erweitert worden: "Aus Blindheit und Schuld zur Umkehr gerufen bezeugt sie neu die bleibende Erwählung der Juden und Gottes Bund mit ihnen. Das Bekenntnis zu Jesus Christus schließt dieses Zeugnis ein." Damit hatte die Synode als maßgebendes Organ der EKHN Antijudaismus und christlichen Glauben für einvereinbar erklärt.
Die vom 22. bis zum 25. November 2006 in Frankfurt tagende Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat den Haushalt für 2007 verabschiedet. Er hat insgesamt ein Volumen von 462.034.949 Euro (Vorjahr: 434.837.452 Euro). Gegenüber dem Vorjahr weist er in den einzelnen Arbeitsgebieten nur geringe strukturelle Veränderungen auf.
Das zentrales Thema der 10. Tagung Vollversammlung der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau e.V. (EJHN) vom 6. bis 8.10.2006 auf der Evangelischen Jugendburg Hohensolms war der Prozess "Perspektive 2025" der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), in dem Zukunftsperspektiven der Kirche, in Anbetracht der sinkenden Kirchensteuermittel und Mitgliederzahlen, entwickelt werden sollen.
Die Vollversammlung der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau e.V. (EJHN) hat sich während ihrer Tagung vom 6. bis 8.10.2006 auf der Evangelischen Jugendburg Hohensolms spricht sich klar gegen Studiengebühren ausgesprochen. Die EJHN sieht mit der Einführung allgemeiner Studiengebühren zum Wintersemester 2007/08 schwarz für die Zukunft der ehrenamtlichen Tätigkeiten von Studenten in der Arbeit von und mit Kindern und Jugendlichen. Ehrenamtlich tätige Studenten können durch diesen Beschluss gezwungen sein ihre Tätigkeiten aufzugeben, um neben der Sorge für ihren Unterhalt nun auch noch die Mehrbelastung durch die Studiengebühren durch Berufstätigkeit in Form eines Nebenjobs zu kompensieren.
Die Einstellung zu Tod und Bestattung verändert sich in der Gesellschaft rapide. Das Wissen um Traditionen nimmt ab, der Wunsch nach individuellen Formen nimmt zu. Deshalb hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) eine Orientierungshilfe zu diesem Thema veröffentlicht. Sie bietet auf 36 Seiten viel Wissenswertes über die Rechte der Angehörigen, über unterschiedliche Bestattungsformen und über den Sinn und die Gestaltung der kirchlichen Trauerfeier. Eine Fotostrecke zeigt Schritt für Schritt, wie Trauerfeier und Erdbestattung verlaufen.
Weibliche Spiritualität, Beratung für Migrantinnen, Frauenfrühstücke, Weltgebetstagsgruppen, Bildungsreisen für Frauen, Bildungskurse für Familienfragen, Trauerkreise, Interessenvertretung für lesbische Frauen, Gender-Aspekte, das sind nur einige der Arbeitsbereiche, die es für Frauen in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gibt. Das Angebot ist vielfältig und die Struktur dahinter ist neu. Durchblick bietet jetzt ein erstmals erstellter "Wegweiser Frauen, Bildung, Familie, Gender". Interessierte finden darin alle Angebote und Arbeitsbereiche sowie entsprechende Ansprechpartnerinnen der Frauenarbeit in der EKHN.
Sieben ehrenamtliche Helfer des Seniorenbüros Winkelsmühle in Dreieich sind zurzeit an der Heinrich-Heine-Gesamtschule in Dreieich im Einsatz, um 13- bis 15-jährigen Schülern Unterricht im Umgang mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Geld zu geben. Das Pilotprojekt "Jugend ohne Schulden" (JoSch) des regionalen Diakonischen Werkes Offenbach-Dreieich-Rodgau klärt die Kinder und Jugendlichen in vier Doppelstunden während des Regelunterrichtes auf über Werbung und Konsumverhalten, Haushalts- und Budgetplanung und insbesondere die Kosten, die im Zusammenhang mit einem Handy entstehen können.
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat ihren Haushalt für 2005 offiziell mit einem Volumen von 456.292.033 Euro abgeschlossen, das sind knapp 4 Millionen Euro mehr als vorgesehen. Die Einnahmen aus Kirchensteuer betrugen 360.182.592 Euro. Das waren 22 Millionen Euro mehr als erwartet und 12,8 Millionen mehr als im Vorjahr. Aufgrund der positiven Entwicklung der Einnahmen konnte das Haushaltsjahr nicht, wie erwartet, mit einem Defizit von 20,4 Millionen Euro sondern mit einem kleinen Überschuss in Höhe von 1,9 Millionen Euro abgeschlossen werden.
Mit großer Mehrheit hat die Synode dem von der Kirchenleitung vorgelegten Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zugestimmt. Danach wird das Mitgliedermagazin ECHT, das allen evangelischen Haushalten kostenlos zugestellt wird und eine Auflage von 1,1 Millionen hat, zunächst bis Mitte 2007 weiter erscheinen. In dieser Zeit soll im Rahmen der Prioritätendebatte darüber entschieden werden, ob und wie der regelmäßige Kontakt zu allen Mitgliedern in Zukunft zu den vorrangigen Aufgaben der EKHN zählen soll.
Im Jahr 2025 wird die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) aufgrund der allgemeinen demografischen Entwicklung voraussichtlich 350.000 Mitglieder weniger als heute haben, das ist ein Verlust von circa einem Viertel. Entsprechend wird voraussichtlich das Kirchensteueraufkommen um circa 3,5 Millionen Euro jährlich sinken. Angesichts dieser empirischen Zukunftsprognose hat die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, die vom 4. bis 6. Mai 2006 in Frankfurt tagte einen Prioritätenprozess beschlossen, mit dem die EKHN rechtzeitig strukturell und finanziell auf diese Situation eingestellt werden soll.
Die Synoden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die zeitgleich Anfang Mai 2006 in Frankfurt und Hofgeismar tagen, haben sich mit großer Mehrheit für mehr Kooperation ausgesprochen. Sie ermutigten damit Prof. Dr. Martin Hein und Kirchenpräsident Prof. Dr. Peter Steinacker, die entsprechenden Sondierungsgespräche fortzuführen und auf den Herbsttagungen der beiden Synoden einen Vorschlag für das weitere Verfahren in einem Kooperationsprozess zu unterbreiten.
Gabriele Scherle ist die nächste Pröpstin für die Propstei Rhein-Main. Sie wurde von der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die vom 4. bis 6. Mai 2006 in Frankfurt tagte als Nachfolgerin von Helga Trösken gewählt. Kirchenpräsident Dr. Peter Steinacker, der Vorsitzender des Leitenden Geistlichen Amts ist, gratulierte ihr und versicherte ihr, dass er sich auf die Zusammenarbeit mit ihr freue.
Anlässlich des 20. Jahrestags des Atomreaktorunfalls von Tschernobyl am 26. April 2006 und angesichts der aktuellen Debatte um die Energiepolitik der Zukunft hat die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) eine Stellungnahme veröffentlicht. In dem 34-seitigen Heft plädiert die Kirchenleitung dafür, die aus Altersgründen bis 2020 erforderliche Ersetzung der Hälfte der heutigen Stromerzeugungskapazität als Chance "für eine nachhaltige Energieversorgung zu nutzen und eine Energieeffizienzrevolution einzuleiten." Bei der Atomkraft stünde kurzfristiger ökonomischer Nutzen und langfristiger Zeit- und Verantwortungshorizont in keinem angemessenen Verhältnis.
Die 9. Vollversammlung der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau e.V. tagte vom 18.bis 19.3.2006 in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Kloster Höchst im Odenwald. Den Einstieg in die Vollversammlung bildete ein Referat von Pfarrerin Mechthild Bangert, ehemalige Leiterin des Studienzentrums Josefstal zum Thema "Wartet nicht auf bess’re Zeiten – Jugendarbeit mit Visionen". Im Anschluss daran arbeiteten die Anwesenden in insgesamt sieben Workshops. Unter anderem wurden die Themen "Evangelische Jugendarbeit bildet", "Gentechnik" sowie "schulbezogene Kinder- und Jugendarbeit" aufgegriffen.
Weiterhin wurde von der Vollversammlung der innerkirchliche Prozess zur Revision der Jugendordnung sehr kritisch gesehen.
Seit Anfang Februar wachen Maren Cirkel und Andreas Schwöbel über die Gleichstellung zwischen Männern und Frauen in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Mit Andreas Schwöbel ist zum ersten Mal ein Mann mit dieser Aufgabe betraut. Hintergrund ist das neue Gleichstellungsgesetz, das die EKHN-Synode im November 2005 beschlossen hatte. Das Gesetz schreibt die Gleichstellung von Frauen und Männern als "Gemeinschaftsaufgabe und durchgängiges Leitprinzip bei allen Entscheidungen der EKHN" vor. Lag bisher der Schwerpunkt von Gleichstellungsarbeit auf der Förderung von Frauen, hat das neue Gesetz durchgängig die Beseitigung von Unterrepräsentanz bei beiden Geschlechtern zum Ziel.
Anlässlich seines 100. Geburtstag am 4. Februar 2006 würdigt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Dietrich Bonhoeffer. Der evangelische Pfarrer war als Mitglied der Widerstandsgruppe des 20. Juli gegen das NS-Regime kurz vor Kriegsende hingerichtet worden. In einem Wort, das unter dem Titel "Mut zur Verantwortung in schwerer Zeit" steht und auch aktuelle Bezüge herstellt, hebt das Leitende Geistliche Amt der EKHN (LGA) die große persönliche, historische und theologische Leistung Dietrich Bonhoeffers hervor. "Getragen von der Gewissheit des Glaubens" habe Bonhoeffer "in einem unmenschlichen Staatssystem unter Einsatz seines Lebens politischen Widerstand geleistet und dabei Verfolgung und einen gewaltsamen Tod" nicht gescheut
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