Modellprojekt "Diakoniekirche" in Offenbach gestartet

Die Evangelische Schlosskirchengemeinde und das Diakonische Werk Offenbach-Dreieich-Rodgau haben das Modellprojekt "Diakoniekirche" gestartet. Gemeinsam wollen sich Kirche und Diakonie künftig an der sozialen Stadtentwicklung in Offenbach beteiligen.

Ziel ist es, insbesondere im Gebiet der östlichen Innenstadt das nachbarschaftliche Miteinander zu fördern und Menschen in sozialen Notlagen Hilfe zu vermitteln. Die Kirche komme über Einrichtungen wie Kindergärten leicht in Kontakt mit Menschen, sagt die Pfarrerin der Schlosskirchegemeinde, Patrizia Pascalis. "Viele Menschen kommen mit ihren Sorgen zu uns und wir möchten ihnen eine Brücke zu den Unterstützungsangeboten bauen." Pfarrerin Pascalis wird das zunächst auf zwei Jahre befristete Projekt gemeinsam mit dem Sozialpädagogen Steffen Schmidt betreuen.

Zu den geplanten Angeboten gehören unter anderem interreligiöse Gottesdienste, Hausaufgabenbetreuung, Frauenfrühstück für Migrantinnen, Alphabetisierungs- und Deutschkurse und Schulungen zum Thema Schuldenprävention. Darüber hinaus soll das Projekt einer Diakoniekirche dazu beitragen, diakonische Einrichtungen und Initiativen in ganz Offenbach vernetzen.