Das neue Themenheft der "mitteilungen" der Evangelischen Frauenarbeit in Deutschland (EFD) "Gegen Frauenhandel" dokumentiert die Vorträge des EFD-Studientags 2005, die die Hintergründe von Frauenhandel und Zwangsprostitution aufbereiten sowie die Betreuungs- und Begleitungsarbeit der Fachberatungsstellen darlegen. Darüber hinaus bietet das Heft eine facettenreiche Sammlung von evangelischen und ökumenischen Projekten zur Bekämpfung des Frauenhandels. Die aktuelle Frage der Freierbestrafung wird anhand von Statements prominenter Frauen aus Kirche, Politik und Rechtspflege kontrovers diskutiert. Es äußern sich die Landesbischöfin Margot Käßmann, die Bundestagsabgeordneten Ute Granold (CDU) und Irmingard Schewe-Gerigk (Bündnis 90/ Die Grünen) sowie die Frankfurter Staatsanwältin Annette von Schmiedeberg. Abgerundet wird das Material durch spirituelle Impulse und liturgische Entwürfe zum Umgang mit dem Thema.
Mit dem Themenheft setzt die EFD ihr langjähriges Engagement gegen dieses kriminelle Geschäft mit sexuellen Dienstleistungen fort. Gemeinsam mit der Männerarbeit der EKD engagiert sich die EFD gegen Zwangsprostitution in Freiersensibilisierungskampagnen anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Zudem unterstützt die EFD die Begleitung der betroffenen Frauen durch ihre "Arbeitsgemeinschaft der evangelischen und ökumenischen Fachberatungsstellen für die Opfer von Frauenhandel und Zwangsprostitution".
Das Themenheft "Gegen Frauenhandel. Fakten – Hintergründe – Strategien. Tagungsdokumentation" in der EFD-Geschäftsstelle zum Preis von 4,00 Euro (plus Porto) zu bestellen (Emil-von-Behring-Str. 3, 60439 Frankfurt am Main)