Über eine Telefonhotline der Mobbingkontaktstelle sollen Mobbingbetroffene die Möglichkeit erhalten, in ihrer individuellen Konfliktlage kompetente und geschulte Ansprechpartner zu finden, die ihnen weiterhelfen können. Diese telefonische Erstberatung konzentriert sich auf das erste Zuhören und gemeinsame Sondieren der Problemlage. In dem Telefonat soll ermittelt werden, welche weiteren Schritte im Sinne einer Konfliktlösung erforderlich sind. Diese Beratung erfolgt durch ehrenamtliche Berater und Beraterinnen, ähnlich dem Modell der Telefonseelsorge und ist für die Ratsuchenden kostenlos. Die Anrufer tragen lediglich die anfallenden Telefongebühren.
Für die gegebenenfalls weitere, individuelle, Fallbearbeitung steht der Mobbingkontaktstelle ein Netzwerk von qualifizierten Mobbing-Beratungsstellen, Juristen und gewerkschaftlichen Arbeitsrechtlern, spezialisierten Medizinern und Psychologen als Kooperationspartner zur Verfügung.
Träger der Mobbingkontaktstelle Frankfurt/Rhein-Main sind Vertreter der Katholischen Kirche (Bistum Limburg, Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt), der Evangelischen Kirche (Evangelische Kirche in Hessen-Nassau und Evangelische Dekanate Frankfurt) sowie des Deutschen Gewerkschaftsbundes und mehrerer Einzelgewerkschaften.