Eine Handreichung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern zur Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen. In ihr steht die Krankheit der Demenz nicht so sehr selbst im Vordergrund, sondern die Anleitung zu liebevoller, einfühlsamer Begleitung der Betroffenen und ihrer Angehörigen, das Werben um Verständnis und die Gewissheit, dass Gottes schützende Gegenwart gerade in einer solchen Lage besonders spürbar werden kann.
Das Themenheft "Oma lebt in einer anderen Welt" vom Religionspädagogischem Zentrum in Heilsbronn bietet Hilfen für den Unterricht in der Grund-, Haupt-, Förder- und Realschule sowie für die Konfirmandenarbeit.
Aus dem Vorwort von "Oma lebt in einer anderen Welt": [...] Diese Arbeitshilfe unternimmt genau 100 Jahre nach der Beschreibung der Krankheit durch den bayerischen Nervenarzt Alois Alzheimer den Versuch, für Kinder und Jugendliche in didaktisch und entwicklungspsychologisch angemessener Weise begehbare Wege in "diese andere Welt", ins "Land des Vergessens" aufzuzeigen. Auch dort kann es Lebensqualität geben, wenn in angemessener Weise mit den Betroffenen und der Situation umgegangen wird.
Schule, Konfirmanden- und Jugendarbeit sind institutionelle Orte, an denen Kinder und Jugendliche lernen können, sich in die Situation einer/s Demenzkranken einzufühlen und Verständnis für die Angehörigen aufzubringen. Nur gemeinsam werden wir die Herausforderungen, die durch die Krankheit der Demenz auf unserer Gesellschaft zukommen, bewältigen können. [...]
Kosten: 4,00 Euro
Eine Arbeitshilfe für das Gymnasium, für andere weiterführende Schulen und Bildungseinrichtungen.
Aus dem Vorwort: Diese Arbeitshilfe wendet sich einem Thema zu, das tief mit den kulturellen Wurzeln und zugleich mit den Zukunftsfragen unserer Gesellschaft vernetzt ist. Demenzen stellen radikal in Frage, was zum Kernbestand der europäischen Kultur von der Antike bis in die Aufklärung gehört: persönliche Autonomie als Konsequenz aus der Freiheit des Geistes. Alzheimer, die Krankheit des Vergessens, ist eine Krankheit des Alters. Der Umgang mit der steigenden Zahl an Demenzkranken wie mit hochaltrigen Menschen überhaupt wird eine ethische Nagelprobe für unsere rasant alternde Gesellschaft werden. Wir brauchen dafür positive Perspektiven, u. a. auch eine auf allen Ebenen von Bildung vollzogene Abkehr vom "Defizitmodell" Alter. Diese Arbeitshilfe unternimmt erste Schritte in diese Richtung, indem sie am Beispiel der Demenz nach den Lebensräumen, auch nach Lebensqualität "jenseits der traditionellen Vorstellungen und Realisierungsformen von Freiheit" fragt.
Kosten: 3,00 Euro
Eine Auswahl von Anlaufstellen zu den Bereichen Pflege, Demenz ist hier zu finden.